Erfahrungen & Bewertungen zu L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte Partnerschaft

Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.


Gewerbliche Betriebsschließungsversicherung

Die Betriebsschließungsversicherung bietet eine umfassende Absicherung vor den finanziellen Folgen bei einer behördlich angeordneten Betriebsschließung aufgrund einer nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit oder eines Krankheitserregers. Die Versicherung er­setz­t im Scha­den­fall den Er­trags­aus­fall, wobei in der Regel die Haft­zeit auf 30 Ta­ge be­grenzt ist, so­wie wei­te­re Kos­ten, insbesondere die Lohn­kos­ten der Angestellten. Die Betriebsschließungsversicherung spielt im gewerblichen und industriellen Bereich eine wichtige Rolle.

Im Streit zwischen den Versicherten und der Betriebsschließungsversicherung steht oftmals das Vorliegen eines Versicherungsfalls. Die Betriebsschließungsversicherung wirft den Versicherungsnehmern auch regelmäßig ein grob fahrlässiges Handeln vor oder bestreitet die Schadenshöhe.

Im Ergebnis ist gleichwohl von guten Erfolgsaussichten für ein Vorgehen gegen die Betriebsschließungsversicherung auszugehen, da inzwischen eine als versichertenfreundlich zu bewertende Rechtsprechung existiert. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte unserer folgenden Übersicht über die häufigsten Fragen und unseren aktuellen Pressemitteilungen.

Häufige Fragen

Gegen welche Gefahren besteht Versicherungsschutz?

Die Betriebsschließungsversicherung  ist keine Allgefahrenversicherung, sondern zählt in den Versicherungsbedingungen die einzelnen, versicherten Gefahrentatbestände auf.

Die Betriebsschließungsversicherung bietet eine umfassende Absicherung vor den finanziellen Folgen bei einer behördlich angeordneten Betriebsschließung aufgrund einer nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit oder eines Krankheitserregers. Die Versicherung er­setz­t im Scha­den­fall den Er­trags­aus­fall, wobei in der Regel die Haft­zeit auf 30 Ta­ge be­grenzt ist, so­wie wei­te­re Kos­ten, insbesondere die Lohn­kos­ten der Angestellten.

Lehnt die Versicherung gleichwohl die Kostenübernahme ab, sollten Sie die Ablehnung fachanwaltlich prüfen lassen. Die Erstprüfung können wir Ihnen aufgrund unserer langjährigen Erfahrung kostenlos anbieten. Senden Sie uns per Mail, Fax oder Post das Ablehnungsschreiben der Versicherung zu oder rufen Sie kurz an.

Die Versicherung lehnt die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass keine Betriebsbeeinträchtigung oder –unterbrechung vorliege.

Die Versicherung ist eintrittspflichtig, wenn eine Betriebsunterbrechung vorliegt. Hierzu ist im Rahmen einer hypothetischen Parallelbetrachtung von einer Betriebsunterbrechung auszugehen, wenn der Betrieb beim hypothetischen Wegfall des Sachschadens unverändert fortgesetzt werden könnte.

Die Versicherung lehnt die Kostenübernahme mit der Begründung ab, dass Covid-19 / Corona bei Abschluss der Versicherung noch nicht bekannt und deswegen auch nicht versicherbar gewesen sei.

Diese Begründung erachten wir für schlicht falsch. Denn es ist ja nun mal Sinn und Zweck einer Versicherung, Versicherungsschutz auch für noch nicht feststehende Versicherungsfälle zu erteilen. Etwas Anderes würde nur dann gelten, wenn die Versicherung in den Bedingungen explizit namentlich aufgeführte Seuchen und Erkrankungen benennt und versichert. Diese namentliche Einschränkung ist aber in der Regel in den Versicherungsbedingungen gerade nicht zu finden. Auch dann käme es aber auf den genauen Wortlaut des Ausschlusses an.

Wir bewerten daher die Ablehnung der Versicherungen als untauglichen Versuch, sich ihrer Eintrittspflicht zu entziehen und gehen vielmehr von guten Erfolgsaussichten für die Betriebe aus, um Zahlungsansprüche aus der Betriebsschließungsversicherung zu erhalten

Die Versicherung begrenzt die Kostenübernahme auf einen bestimmten Zeitraum.

Der Versicherer leistet nur für einen bestimmten Zeitraum, die sogenannte Haftzeit. Diese beträgt regelmäßig 12 Monate seit Eintritt des Sachschadens. Entscheidend sind also nicht der Zeitpunkt der Entstehung der Schadensursache, der Erkennbarkeit und des Beginns der Betriebsunterbrechung.

Die Versicherung begrenzt die Kostenübernahme auf eine bestimmte Schadenshöhe.

Versichert ist der entstandene Ertragsausfall. Wertbildende Faktoren sind die fortlaufenden Kosten und der Betriebsgewinn. Eine detaillierte Aufstellung ist hierbei unerlässlich. Regelmäßig ist die Einholung eines Sachverständigengutachtens erforderlich.

Aktuelle Fälle

Gewerbliche Betriebsschließungsversicherung

Nach oben